Über mich
Um den Einstieg in meinen Blog zu erleichtern, möchte ich mich jetzt (November 2010) einmal vorstellen. Mein Name ist Robert (und ja ich weiß mein Blogname ist nicht sehr originell, aber hey ^^), gegenwärtig 24 Jahre alt und ich studiere Elektrotechnik in Dresden in Deutschland. Im Rahmen meines Studiums muss ich ein Industriepraktikum absolvieren und ich hatte das Glück durch eine deutsche Firma einen Praktikumsplatz in Asien zu bekommen (s. auch https://robertintaiwan.blogger.de/stories/1569969 ... [weiterlesen]
Samstag, 4. Dezember 2010
Meine Wochenden in Taipei
Café 19 im Yangmingshan (19.6.2010)
Eines Abend, als die 3 Hosteldauerbewohner und ich mal wieder im Fernsehraum zusammensaßen zeigte mir die Japanerin Bilder von einem Café. Da konnte ich erst einmal meinen Augen fast nicht trauen, so "europäisch" gut eingerichtet sah dieses Café aus. Solch eine Stätte von gutem Innen- und Außendesign hatte ich, wie schon einmal erwähnt, in Taipei irgendwie noch nicht so recht gefunden. Irgendetwas störte mich immer. (Ja, ja ich weiß, ich bin ja auch ein schrecklich kritischer Mensch ;P)
Auf jeden Fall wollte ich daraufhin dort unbedingt hinfahren und weil sie es mir gezeigt hat und diesen Ort auch sehr mag, suchten wir uns einen gemeinsamen Termin dafür aus.
Eines Samstag-Mittags also in die MRT und dann in einen Bus auf zum Yangmingshan, dort gibt es neben der Hauptroute zum Eingang des Nationalparks auch noch einige weitere Straßen von denen die eine eben zu diesem Café führte, Fahrtdauer auch so ca. 40 Minuten von der nächsten MRT Station Jiantan, der Bus fährt dann auch nur alle Stunde, im Gegensatz zu den Bussen zum Nationalpark, die ja 15/20 Minutentakt haben.
Aussteigen muss man dann an einer ziemlich markanten Stelle, denn dort befinden sich 3 oder 4 riieeesige Satellitenschüsseln, ich kann mich auch nicht erinnern, so etwas je in Deutschland gesehen zu haben. Auf jeden Fall nicht von nahem.

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Man läuft dann so ca. 10 Minuten die einzigen Straße, die von der Hauptstraße wegführt hinunter in ein Tal und trifft dann auch drei Cafés. Zwei davon sind in den Hang gebaut und das Café 19 befindet sich unten im Tal. Die anderen beiden Cafés sahen von weitem auch nicht schlecht aus, aber wir hatten ja ein klares Ziel vor Augen.

Café Montmartre
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Scheinbar auch gut besucht
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Die Realität entsprach dann auch (glücklicherweise) genau den Bildern und ich genoss die Schönheit des Cafés und der Umgebung sehr. Dann fand ich auch noch eine Steckdose und ich konnte genau das machen, weswegen ich mal einen ruhigen Nachmittag abseits des Hostels und irgendwelcher Touristenattraktionen zubringen wollte: Bloggen. Also eigentlich eher den spaßigen Teil des Bloggens, nämlich das Schreiben der Geschichten :D

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Sehr geschmackvoll Einrichtung
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Da oben rechts auf der Balustrade saßen wir
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In dem Café gab es lecker selbstgebackene Kekse mit Schoko- und grünem Tee Geschmack, wobei ich letzteres unbedingt mal selbst backen möchte, sowie exzellenten, extrem starken Kaffee. "Leider" gab die Küche nicht viel mehr bezahlbares und günstiges her und so mussten wir dann leider den ganzen Nachmittag Kekse essen ^^ Die Preise waren auch noch ok, 2,50 € der Kaffee und 3,50€ ca. die Kekse.

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Ja ich mag keine Hunde (zumindest begründet in dem Fall, weil der mich einfach angebellt hat, als ich vorbei wollte zum Klo…), aber dieser mochte anscheinend mich (und die Japanerin ^^)
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Nochmal unser Tisch
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Irgendwie erinnerte mich diese Location an eine ehemalige Plantage mit kleinem Haus des Besitzers daran, in dem wir nun saßen. Absolut toll eingerichtet und unheimlich fantasieanregend. Einziger Nachteil: Mitten im Yangmingshan heißt auch mitten im Dschungel, also Mücken ohne Ende, deren man aber mit den üblichen Sprays und Räucherspiralen ganz gut Herr werden konnte, die dicken Spinnen, die dann oberhalb der Gaststube ihren Sitz hatten, taten sicherlich auch ihren Teil ^^ Das Haus hatte nämlich kaum Fenster, was gut für die Belüftung und gut für Insekten ist ;)
Mal wieder ein genialer Tag in netter Gesellschaft und fabulöser Umgebung! In solchen Momenten kann man dann einfach mal in vollkommene Zufriedenheit eintauchen und seine Seele von den ganzen Strapazen der hektischen Arbeits-/Party-/Undüberhauptallesintaipei-Welt erholen (die ich aber inzwischen so liebe). :D

Warten auf den Bus
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Und zum Schluss dann noch ein paar Impressionen von der Fahrt vom Yangmingshan herunter nach Taipei. Ich habe da noch irgendwo bessere Fotos/Videos - glaube ich zumindest - aber vielleicht bekommt man ein wenig eine Vorstellung, was das für eine tolle Aussicht ist. Und man merkt auch gut am Kamerawackeln, was für eine tolle Straße das ist und wie schnell der Busrennfahrer mal wieder fährt ^^






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Link zur HP des Café http://tw.myblog.yahoo.com/jw!_geRbxGcH0YjDRJ3.3e6lQ--/profile
Und auf google maps: http://maps.google.com/maps?q=25.145124,121.568844&num=1&t=h&sll=25.105886,121.571102&sspn=0.058991,0.111494&ie=UTF8&ll=25.144765,121.569498&spn=0.003632,0.006968&z=18
Streetview scheint da noch nicht auf dem neuestem Stand zu sein, oder ich finde es gerade einfach nicht. Würde auch behaupten, dass der Eingang und somit das Café auf der anderen Straßenseite ist.
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Alltag in Taipei
Parfüm Kaufen - Hoch lebe die digitale Welt! (28.8.2010)
Tja das geliebte Parfüm ist alle und man befindet sich am anderen Ende der Welt. Douglas gibt’s hier nicht, also was tun? Na klar, das Internet fragen. 2 Stunden später und diverse Seiten durchgeschaut und Preise verglichen, folgt: Gibt’s hier nicht! Nur Import aus den USA wäre möglich, der Flakon wäre dann auch gar nicht so teuer, 25 Dollar, das würde ich in Deutschland in Euro zahlen. Aber der Versand schlägt dann noch einmal mit 25 Euro zu buche. Also keine (gute) Option.
Die letzte Hoffnung: Yahoo. Ich hatte ja schon einmal erwähnt, dass man hier in Taiwan mit Yahoo viel mehr machen kann, als in Deutschland. Oder sagen wir mal, dass es einfach auch viel mehr genutzt wird, weshalb es da wohl mehr Angebote gibt. Unter anderem kann man ja sehr gut dort eine Reise oder ein Hotel in Taiwan buchen. Ebay ist hier auch sehr klein und Yahoo-Bidding sehr groß. Und dann gibt es eben noch die Yahoo-Shops und Yahoo-Mall. Das eine nur ein Internetversandhandel, das andere ein Verzeichnis von Produkten mit der Information, in welchem Laden sie verkauft werden (oder von wo genau man sie dann eben geliefert bekommt). Da bietet es sich dann natürlich an, dort einfach vorbeizuschauen.
Und siehe da, ich finde mein Parfüm, sogar in XXL-Flakon für weniger als zu Hause in einem Laden in Taipei. Fast um die Ecke :)
Gesucht, gefunden und bei nächster Gelegenheit dahin aufgemacht. Die Ladensuche war dann noch einmal irritierend, da sich der "Laden" in einer geschlossen aussehenden Einkaufspassage versteckte und nunmehr eigentlich nicht mehr als ein Versandlager war. Allerdings konnte ich dort dennoch direkt einkaufen. Wunderbar! So muss das gehen. Danke Internet! :D

Das Kaufhaus

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Das Lager
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Donnerstag, 2. Dezember 2010
Meine Wochenden in Taipei
Shimen Reservoir (Taoyuan County) (16.6.2010)
Das Shimen Reservoir befindet sich etwa 2 Stunden außerhalb Taipeis und 1 Stunde außerhalb Jhonglis, der nächsten Stadt zu meiner Arbeitsstätte.


Eingefügt aus http://mapaset.4bcj.com/getmapmyset.aspx?sid=72157625357863929&suggest=true

Der Brite aus dem Hostel hatte davon gelesen und wollte dort unbedingt hin und so machten wir uns auf, das Abenteuer Taiwan mit ÖPNV mal wieder zu durchleben :D Dieses Mal war google-maps allerdings nicht ganz so hilfreich wie sonst. Immerhin konnte es uns aber mitteilen, dass wir nicht in Taoyuan (wie von ihm erst geplant), sondern erst in Jhongli aussteigen sollten. Das war dann auch der Weg, den ich die ersten zwei Taipeier Wochenenden zurück zur Arbeit genommen habe und dauerte daher ca. 40 Minuten mit der Bahn. Dann mussten wir uns einen Bus suchen, was sich als das Haupthindernis herausstellte. Denn wir hatten uns zwar clevererweise die chinesischen Schriftzeichen unseres Ziels auf ein Stück Papier kritzeln lassen, allerdings schickten uns die unterschiedlichen Busfahrer/Busbahnhofsmitarbeiter erst einmal von einer Seite des Bahnhofs zur anderen und wieder zurück. Bis einer der Busfahrer ein High-School-Mädel fanden, dass uns anschließend zu einem weiteren Busbahnhof führte. Einem weiterem? Ja, denn Jhongli hat alleine am Hauptbahnhof mindestens 4(!) Busbahnhöfe. Denn jede Busgesellschaft hat ihre eigene Wartehalle….seeeeeeehr übersichtlich. Drei davon sind auch nahezu an der gleichen Stelle, aber die Vierte eben nicht, sondern 100 Meter in eine andere Richtung. In Taipei gibt’s ja auch immer noch 2 Busbahnhöfe, was auch recht sinnlos ist und woanders sind es dann bestimmt auch wieder so viele, wie es Gesellschaften gibt...Muss ja nu echt nich sein, aber was will man machen ^^.
Naja dann quälte sich der Bus fast eine Stunde durch das Sonntag-mittägliche Jhongli und dann ging es noch 30 Minuten durch recht ansprechende Landschaft hinauf zu der Shimen-Talsperre, die das Tal eindeutig beherrscht.

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Schöne Aussicht von da oben, viel Grün und wenn man mit Scooter oder Fahrrad unterwegs ist, bestimmt auch viel zu entdecken rund um diesen See. Sowie dieses komische schlossähnliche Gebäude da im Hintergrund, was auch immer das sein soll. Leider gab es da oben (noch) keine Ausleihstationen für jene Gefährte.

Auf dem Damm
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Rechts vom Damm
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Schlossähnliches Gebäude da in der Mitte links
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Wir machten dann nur eine Tour mit einem Boot einmal rund um den See. Sehr schön anzuschauen dort alles :D Ansonsten recht unspektakulär, daher mal nur noch ein paar Bilder/Videos.



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Hier wird wohl gerade der Hang stabilisert, die kleinen Arbeitsgeräte sind nicht schlecht um zu sehen, wie hoch die Berge dann doch noch sind rund um den Stausee.
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Sehr lautes Zikadenzirpen (ich nehme es gerade so war, aber ich weiß ja auch, wonach ich hören muss)




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Dienstag, 30. November 2010
Meine Wochenden in Taipei
Drachenbootrennen im Regen (12.6.2010)
Drachenboot fahren ist ja hier in Taiwan eine Nationalsportart. So finden dann auch jedes Jahr etwa im Juni zahlreiche Drachenbootrennen statt, deren Höhepunkt dann die nationalen Drachenbootmeisterschaften sind. Das ganze formt sich dann taiwantypisch zum Drachenbootfestival zusammen und zieht an den Wochenenden dann auch kleinere und größere Menschenmassen an. Ebenfalls taiwantypisch gibt es dann auch zahlreiche Essens- und Ramschstände an denen sich Teilnehmer und Gäste laben können. Wobei ich bei den Teilnehmern eher könnten sagen muss, denn diese versorgten sich nach meiner Beobachtung eher selbst. Viele von denen sind Studenten, die da vielleicht den einen oder anderen Taiwandollar sparen oder vielleicht sich auch nur sportlich angepasst ernähren und nicht mit fettigen, viel zu kalorienreichen, Speisen vollstopfen wollen. Wenn sich das jetzt so liest, als ob viele Speisen, die die Taiwanesen an ihren Ständen verkaufen, die es überall in Taiwan gibt, zu fettig und kalorienreich sind, dann ist das so gewollt, denn es ist so. Sicherlich hat man auch die Wahl sich bewusst zu ernähren, sogar vegetarisch/vegan (aus dem buddhistischem Glauben heraus), allerdings wird es einem nicht gerade leicht gemacht. Zahlreich vertreten ist eben alles Süße, Frittiere und Fettige. Natürlich sind auch Suppen immer zahlreich zu finden. Nur lassen sich diese schlecht an einen Spieß stecken und im Gehen essen und sind daher auf Märkten und Straßenständen etc. eher seltener vertreten.
Frisches Obst ist auch immer sehr viel zu finden, nur muss man sich dann auch schon mal mit Händen und Füßen dagegen wehren, dass einem noch Zucker - oder vielleicht populärer: Feigenpulver über die doch auch so schon angenehm süßen Früchte gestreut wird. Oder im Trinkäquivalenz aus frischen Früchten noch literweise Zuckersirup dazugegeben wird.
Auf jeden Fall ziehen die Studenten anscheinend die klassische Lunchbox mit Reis, Gemüse und Fleisch vor.

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Das Gelände auf dem die Drachenbootvorausscheide in Taipei stattfanden war recht schwierig zu erreichen, da abseits der MRT und der Zugang wurde von der Riesenbaustelle am Fluss zur Flora-Expo blockiert. Musste ich also ein Taxi nehmen. Natürlich gab es auch Shuttle-Busse, die ich aber nicht finden konnte, da die Homepage zum Festival nicht auf English verfügbar war.

Aber auch sehr eindrucksvoll da :)
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Das ist dann auch noch mal einer Seitenbemerkung wert, wenn die Taiwanesen solch ein Festival oder ähnliches offizielles von der Regierung auf die Beine stellen, dann ist das verkehrstechnisch topp organisiert. Da kann man nichts sagen. Zumindest trifft das 100%ig auf Taipei zu. Shuttlebusse zu den MRT-Verteiler-Stationen, sowie zahllose (angeheuerte, aber auch viele, viele freiwillige Betreuer ) die dafür sorgen, dass sich die Menschenmassen auch schnell und in den richtigen Bahnen bewegen. Die Polizei sperrt dann auch gerne großzügig Straßen für den Privatverkehr, so dass man den Ort des Geschehens auch tatsächlich staulos mit den Öffentlichen erreichen kann.
Die Rennen dann an sich waren eben halt verregnet aber dennoch recht schick anzusehen, die Kulisse vor der diese Rennen statt finden war für diesen Wettbewerb der Yangmingshan der sich kilometerhoch hinter dem Flussabschnitt erhebt - toll!

Startbereich
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Schau-"laufen" auf dem Rückweg zum Start
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Herzliche Begrüßung der Teamunterstützer
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Die Drachenbootfahrer sind natürlich in bunte Farben gekleidet entsprechend ihrer jeweiligen Teamzugehörigkeit. Was hierbei überrascht sind die extrem vielen Firmenteams. Wobei ich mir leider nicht sicher bin, ob es sich dabei nur um Firmen handelt, die einzelne Teams sponsern oder gleich um Teams, die sich aus den Angestellten dieser Firmen zusammensetzen.
Genaugenommen kam ich zu diesem Rennen nur, weil ich einen Kumpel unterstützen wollte, ansonsten wäre ich bei dem Regen eher drinnen geblieben. Dessen Team gewann zwar nicht, aber dafür feierte das Team umso mehr die Platzierungen (2 und 3), die von ihren beiden Booten erreicht wurden. Das Feiern und das Team waren auch recht interessant anzusehen, denn es handelte sich dabei um Studenten der Shi-Da. Die eine Hälfte von denen war gerade hier und lernt Chinesisch, die andere Hälfte ist selbst Chinese/Taiwanese und studiert etwas anderes, z.B. Japanisch. Die meisten Chinesisch-Studenten waren westlicher Herkunft, einige aus dem Philippinen, Singapur und Japan. Sie unterhielten sich dann auch vornehmlich in Chinesisch und Japanisch und nur zu einem geringen Teil in Englisch, was schon irgendwie komisch wirkte ^^. Also dass Taiwanesen sich auf Japanisch mit weißen Waiguoren (Auslandmenschen) auf Japanisch unterhalten z.B., bzw. auch Singapurianerinnen mit den weißen Waiguoren auf Chinesisch, obwohl in Singapur ja eigentlich auch recht gut Englisch gesprochen wird.


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Reisen durch Taiwan
(Update) Taipei und mit dem Scooter an der Ostküste lang (2 externe Videos)
(Update-Text nach 2. Video)
Jetzt nur einmal 2 Videos von anderen Taiwanbegeisterten die beide meisterlich die Stimmung ihrer Drehorte wiedergeben (was ich zumindest ja zu 70% schon bestätigen kann, unten rechts fehlt mir ja noch die Gegend um Taidong).

1. Taipei, ich glaube kaum, dass man das Feeling dieser Stadt besser ausdrücken kann, als dieser Künstler es getan hat! Anschauen! Das IST Taipei.

Taipei from salvus on Vimeo.


Danke an Salvo, einen in Japan lebenden Italiener.
http://the189.com/design/art/a-view-of-tapei-from-salvo-severino/

Und das zweite Video zeigt eine Scooter Tour von Taipei nach Kaohsiung, die ihn über die Ostküste führt und damit an viele beeindruckenden Szenerien vorbei (die ich euch wegen der chronologischen Reihenfolge der meisten Beiträge erst noch später in diesem Blog zeige).


Danke auch hier an den Autor.

(Update)
Sooo, danke für den ersten Kommentar. Es scheint also, als ob uns/euch in Deutschland die Musikmafia mal wieder einen Strich durch die Rechnung macht….grrrrr….und das an dem Tag, an dem der neue Jugendmedienstaatsvertrag durch ist, was im Endeffekt heißt, dass ich ab 1.1. irgendwie hier ab 18 Jahre kennzeichnen und durchsetzen muss, wenn ich nicht abgemahnt werden will. Man was für eine Scheiße. Danke an alle Länderregierungen in Deutschland. Ihr habt das Internet verstanden! Danke auch an die Grünen, die sich damit für mich als mögliche wählbare Partei endgültig disqualifiziert haben! (
"Wir sind weiterhin gegen den #JMStV, die Fraktion hat sich aufgrund parlamentarischer Zwänge anders entschlossen."
Alles klar, dagegen sein, aber dafür stimmen!
http://twitter.com/gruenenrw/status/9305356467445760 )
Von der SPD habe ich da eh gar keinen Widerstand erwartet und erst recht nicht von der CDU/CSU und es kam ja auch keiner, haben ja nun alle zugestimmt.
Und wie steht das jetzt im Zusammenhang mit dem Video das nicht geht? Der Punkt ist, dass die gleichen Leute, dir mir einen Abmahnung zuschicken werden, sofern ich mich nicht an die neuen ab 18 Regelungen halte oder einen Fehler bei der Einrichtung dieser mache, sind auch potentiell gefährlich, wenn ich euch einfach erkläre und zeige, wie man sich das Youtube-Video dennoch anschaut. Denn Linken auf eine andere Homepage ist immer noch umstrittene Rechtslage. Motto: Verleite ich euch möglicherweise zur Urheberrechtsverletzung, wenn ich euch das zeige?....
Aaaalso ganz theoretisch nur einmal hier erläutert, was diese Meldung heißt. Diese Meldung heißt, dass Youtube festgestellt hat, dass du aus Deutschland stammst (mit Hilfe der Internetadresse deines Rechners) und schaut dann auf einer List nach, ob du dieses Video evtl. nicht sehen darfst. Das ist anscheinend der Fall. Ich kann es sehen, also steht Taiwan nicht auf der Liste der Leute, die das Video nicht sehen können. Es würde also reichen, wenn man Youtube vormachen könnte, man käme aus einem anderen Land. Man müsste also quasi mit dem eigenem Internetbrowser erst einmal das Land verlassen und dann Youtube von da aus ansteuern. Dies könnte man jetzt zum Beispiel machen, in dem man bei google nach einer Möglichkeit suchen würde seinen Hintern zu verstecken, also im Englischem: "Hidemyass"
Dort könnte man dann den Link des Videos eingeben (den man ja erhält, wenn man das Video mehrfach anklickt und sich das dann in einem anderen Fenster auf der Youtube-Seite öffnet) und würde dann mit einer IP-Adresse aus einem anderen Land sich das Video anschauen können.
Allerdings nur in schlechter Qualität und auch nur die ersten 4 Minuten anscheinend. Ich habe mal den Ersteller kontaktiert, vielleicht gibt es ja noch eine andere Möglichkeit euch das später noch zu zeigen. *kotz*
Entschuldigt die Sprache und den Ausrutscher in die Politik, aber beeinflusst mich und euch nun einmal gerade.
Montag, 29. November 2010
Meine Wochenden in Taipei
Xindian (Taipei) - Wanderung (30.5.2010)
Xindian liegt im Süden von Taipeis am Ende der "Green Line", also der MRT Linie mit der Farbe Grün.
http://de.wikipedia.org/wiki/MRT_(Taipei)

Auf dem Kanal in Xindian kann man nicht nur exzellent die nationalen Drachenbootmeisterschaften beobachten (s. späterer Artikel) oder selbst "Fuß" anlegen und Schwan-Tretboot fahren, nein, man kann dort auch (wie ja fast überall rund um Taipei) eine nette, kleine Wandertour machen.
In diesem Fall führte die uns dann über die Brücke herüber und dann hinter einen Berg diesen hinauf, dann wendet man sich wieder dem Fluss zu und folgt alten Betonpfaden, die gerade renoviert werden.

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Über diese Brücke geht es...
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...und dann hinter diesem Hügel links-aufwärts und oben drauf im "Dschungel" rechts zurück.
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Sicht auf den Stadtteil Xindian
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Klasse Nachtbeleuchtung, wie eigentlich überall in Taiwan
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Dort ereignete sich dann auch mal wieder das nächste Ereignis mit Hunden. Man hasse ich Taiwan inzwischen für seine freilaufenden und auch alle anderen Hunde…
Wir (der Brite und ich) gelangten also am Ende unseres Rundweges oberhalb der Brücke an. Dort wird aber genau der Abschnitt gerade gebaut, der dort hinab führte. Deshalb schickten uns die die Arbeiter natürlich fort. Sie zeigten dabei schräg rechts herunter wieder auf die Rückseite des Berges, dort befindet sich auch ein Tempel, dass wir uns als Wegmarke gemerkt hatten.
Wir gehen also durch nicht umzäuntes Gelände mit einigen Gebäuden, was eigentlich fast schon verlassen aussieht. Wir machen den Tempel aus und bewegen uns in die Richtung. Es regnet ab und zu, also haben wir beide unsere Schirme zugeklappt in der Hand. Wir stehen auf einem Dach/Überhang aus Beton, links führt eine Treppe hinunter. Ich mache noch scherzhaft die Bemerkung, dass jetzt ja eigentlich nur mal wieder streunenden Hunde auf diesem verlassenen Gelände fehlen würden. Wir kommen fast gleichzeitig am Ende der Treppe an, er als erster, ich knapp dahinter folgend. Plötzlich nehme ich eine Bewegung aus dem Augenwinkel war und mache daraufhin ca. 5 Hunde aus, die im rasenden Tempo aus etwa 20 Meter Entfernung auf uns zuhalten. Sie hatten sich anscheinend genau im Schatten des Überhangs aufgehalten. Wir beide reagieren sehr schnell und spannen unsere Schirme in Richtung der heranstürmenden Hunde auf. Der Brite weicht dann weiter nach vorne aus, während ich die Treppe wieder hochstürze, dabei den Schirm schützend vor mir gehalten. Die Hunde lassen uns dann auch in Ruhe, nachdem wir ihr Territorium wieder verlassen haben.
Der Moment ist jetzt bei mir wie eingebrannt. Ich sehe die Hunde immer näher kommen, der schnellste von ihnen 1 Meter vor den nächsten. Ich spanne den Schirm auf und der Hund ist nur noch 2,3 Meter entfernt. In dem Moment wo mein Schirm hochkommt dreht dieser mitten in der Luft (im Sprung/Lauf???) um und auch die anderen verzögern merklich ihr Tempo. Meine Güte, hatte ich da Glück, dass ich die richtige Reaktion gewählt habe… Seitdem gehe ich eigentlich nur noch mit Schirm wandern und schaue immer um alle Ecken, wenn ich mich auch nur einige Meter von den Haupttouristenwegen weg bewege ...so schade, aber leider nicht mehr wegzudenken ohne Hundeabwehr aus dem Haus zu gehen.


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http://www.flickr.com/photos/robertnbsh/sets/72157625470101978/show/
Alltag in Taipei
Kreuzung renoviert über "Nacht" (18-21.6.2010)
Passt gerade ganz gut, da ich euch ja gestern das Schuhreparieren gezeigt habe, heute nun aus der Serie "In Deutschland ganz langsam, hier ganz schnell": Straßenbauarbeiten.
Es ergab sich also eines Freitagabends, dass mir auffiel, dass irgendetwas an meiner so vertrauten Straßenkreuzung direkt vor meinem Hostel etwas anders war als sonst. Messerscharf schlussfolgerte ich, dass es etwas mit den Hütchen und den Leuten in reflektierender Kleidung zu tun haben könnte, die da auf der Straße rumwuselten. ^^
Blick vom Hostelbalkon auf die Kreuzung
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Auch dieses Hütchen weckte doch deutliche Assoziationen zu Bauarbeiten :D
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Der springende Punkt war nun der, die haben die eine Hälfte der Kreuzung von Freitag Abend bis Samstag Mittag gesperrt und die andere dann darauf folgend bis Montag seehr früh am Morgen. Und dann waren sie fertig. Das wars. 3 Tage! Das möchte ich mal in Deutschland sehen….Na gut, ja, ich gebe ja zu, das Material wird dann bestimmt nicht so gut sein hier, im Vergleich zu Deutschland und auch, dass die Bauarbeiten 20+ Stunden am Tag liefen, war jetzt nicht soo toll für meinen Schlaf (und für den vieler anderer sicher auch nicht), ist ja jetzt nicht gerade optimal. Aber 2 Tage! Mit nicht mal Vollsperrung!
So sah es dann Montag Morgen um kurz vor 8 aus.
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Alles nett und fertig, nur die Fahrbahnmarkierungen fehlen noch und auch das war innerhalb der Woche erledigt. Denn als ich Freitag Abend wiederkam, gabs die dann.